Einfach genial: Ein Brot ohne zu kneten - *no-knead-bread* die Zweite!

Hallo Ihr Lieben,

bereits vor vielen Monaten habe ich Euch ja hier auf dem Blog von dem genial einfachen no-knead bread berichtet. Allerdings habe ich das immer nur so als Beilage gebacken, oder zum grillen.

Nun habe ich bei Irina von Lecker macht Laune ebenfalls ein no knead bread entdeckt. Ihr Rezept ist etwas abgewandelt zu meinem erprobten Rezept. Es hat mich aber auf Anhieb total angesprochen, da es großer, höher und "alltagstauglicher" erscheint. Ich habe nun Ihr Rezept nachgebacken und bin sehr begeistert. Super saftig, tolle Kruste und einfach lecker. Das Beste daran ist ja die so unglaublich einfach Herstellung. Einfacher gehts kaum noch... und dabei schmeckt es so gut. Probiert das unbedingt auch mal aus.



Zutaten:
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 600 g Weizenmehl Typ 550
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 3 TL Salz 
  • 650 ml handwarmes Wasser
  • wer es herzhaft möchte kann noch Kräuter dazugeben, mit italienischer Würzmischung wird es auch sehr lecker.
Zubereitung:

Die trockenen Zutaten in einer großen (!) Schüssel mischen. 



Das Wasser hinzugeben.



Nur eben kurz verrühren, damit es keine trockenen Nester mehr gibt. Nicht kneten!



Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.



Es hat sich eine blubbrige Teigmasse gebildet.



Die Folie entfernen.



Mit etwas Mehl bestäuben.



Einen Bräter innen ebenfalls mit Mehl bestäuben und die Teigmasse direkt aus der Schüssel hineingleiten lassen.



Den Backofen auf 250 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Den Bräter mit Deckel in den vorgeheizten Ofen stellen und 5 Minuten backen, dann die Hitze auf 230 Grad reduzieren und weitere 25 Minuten backen.



Den Deckel entfernen und bei unveränderter Temperatur ca. 20-30 Minuten weiter backen, bis das Brot goldbraun und durch ist. Wenn Ihr unsicher seid, einfach das Brot aus der Form nehmen und von unten mit dem Fingerknöchel dagegen klopfen - wenn es hohl klingt ist es fertig.



Abkühlen lassen.



Locker und saftig und super knusprige Kruste. 



Nun nur noch Genießen. Mir schmeckt es ganz köstlich mit leicht gesalzener Butter und frischem Pflaumenmus mit etwas Zimt. 

Kommentare:

  1. Ob das wohl auch mit Roggenmehl funktioniert? Und weniger Weizenmehl? Also das Mischungsverhaeltnis aendern? Vertrage am besten Roggen und moehlichst wenig Weizen. VG Meike

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    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Ob das wohl auch mit Roggenmehl funktioniert? Und weniger Weizenmehl? Also das Mischungsverhaeltnis aendern? Vertrage am besten Roggen und moehlichst wenig Weizen. VG Meike

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  3. Liebe Anita,
    dein Brot sieht auch sehr verlockend lecker aus!
    Ich selber habe ja nun auch schon einigemale ein No-Kneat-Bread gebacken...
    Deins werde ich auch mal ausprobieren.
    Werde es mir gleich mal notieren, damit es nicht abhanden kommt ;)

    Liebe Wochenendgrüße fenta

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  4. Super lecker ich habe schon das 2 mal gebacken weiter so :)

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  5. Was genau ist denn ein Bräter? Und kann man das Brot auch in einer anderen Form backen?
    Gruss und danke schön, Barbara

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    1. Hallo Barbara, ein Bräter ist eine ofenfeste Form. Aus Alu beschichtet oder auch aus Guss. Man kann es für einen Braten im Ofen nehmen z.B. Alternativ geht auch eine Glasform, Gusstopf, Auflaufform, natürlich nur, wenn es die Temperatur aushält!

      Viele Grüße
      Anita

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  6. Ich backe das Brot ganz häufig ... alle lieben es!

    Vielen Dank für das tolle Rezept.
    Lydia

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    1. wie groß sollte der Bräter den sein ich meine meiner ist seh groß bestimmt ca. 50 cm lang ist der zu groß? was kann man denn alternativ nehmen? Hast du einne Tipp für mich?

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    2. 50 cm ist schon recht groß, da wird das Brot dann sehr flach und eher wie ein Ciabatta. Man kann auch einen gusseisernen Topf oder ein backofenfeste Glasform oder Auflaufform nehmen...

      Viele Grüße
      Anita

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  7. Hallo, sieht echt lecker aus! Ginge das auch mit frischer Hefe ? Wie viel müsste ich dann nehmen ? Danke!

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    1. Hallo, es geht sicher auch mit frischer Hefe, da würde ich nur eines Bröckchen nehmen. Man braucht ja ca. die Hälfte von der Menge der Trockenhefe, daher würde ich sagen so ein viertel TL voll, wenn man das abmessen kann. Oder grob gesagt, ein etwa erbsengroßes Stück? So würde ich es machen.

      Viele Grüße
      Anita

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  8. Wenn man das Brot im Römertopf macht, sollte dieser dann gewässert sein ? Oder ist es egal?

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    1. Hallo, leider kenne ich mich mit Römertopfen so gar nicht aus. Ich habe auch selber keinen. Ich habe einfach mal im Internet gestöbert und folgendes gefunden:

      So gelingen alle Brote aus Hefe- und Sauerteig perfekt: Die RÖMERTOPF® Brotbackschale wird mit dem vorbereiteten Teig gefüllt und anschließend in ein Bad mit lauwarmem Wasser gestellt. Während der Teig aufgeht, füllen sich die feinen Poren der Tonform mit Wasser. Beim anschließenden Backen wird mit der Wärmeentwicklung im Ofen die Feuchtigkeit langsam wieder abgegeben. Der natürliche Ton speichert zudem die Hitze und gibt sie beim Garen gleichmäßig ab – ein besonderer Vorteil gegenüber herkömmlichen Metallbackformen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Krume bleibt schön feucht, während die Rinde zum Anbeißen knusprig wird.

      Quelle: http://www.roemertopf.de/

      Viele Grüße
      Anita

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  9. Vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung. Werde es ausprobieren :-)

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  10. Öhöm... :)
    also dieses Brot ist supertoll und schnell angerührt und lecker und überhaupt....:D
    allerdings hab ich keinen Bräter oder ähnliches was ich nehmen kann..aaabbbeerrrr eine große Kastenform die für Brote ist (ok ^^ große Kastenkuchen gehn auch) und das wird auch richtig toll damit.
    Am Anfang leg ich halt immer statt dem Deckel nen passendes Stück Alufolie drüber, welches ich danach dann für anderes verwende ;)
    liebe Grüße
    Angelika

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    1. Hallo Angelika,

      super, vielen Dank für die Rückmeldung!

      Lieben Gruß
      Anita

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  11. Hallo,
    gestern habe ich dieses Brot gebacken - im Römertopf!
    Ich habe es etwa 15 Minuten länger im Ofen gelassen als in deinem Rezept für Brot aus dem Römertopf, wegen der größeren Teigmenge.
    Jedenfalls - wieder superlecker geworden!
    Außen knusprig, innen saftig - nur das Schneiden erfordert noch etwas Übung mit dem Brotmesser :-D

    Liebe Grüße,
    Jen

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    1. Hey Jen,

      ach das freut mich. Im Römertopf backe ich ja auch so gern. Wie schön, dass es Dir geschmeckt hat. :)

      Liebe Grüße
      Anita

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  12. Hallo liebe Anita!
    Ich habe heute das No-Knead-Bread in einer glasauflaufform gebacken, hab alles schön mit Mehl bestäubt und leider ist mir der Boden und die Seiten total angeklebt :( hast du einen Tipp? Mit backpapier würde es wahrscheinlich auch nicht klappen oder? Danke! LG Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      in einer Glasform hab ich das auch schonmal gemacht, da hatte ich die Form ordentlich gefettet und gemehlt. Es hatte trotzdem noch leicht geklebt, ging aber aus der Form. Am Besten ist wirklich eine Form aus Gusseisen. Backpapier würde bei den hohen Temperaturen schwarz werden und vielleicht sogar verbrennen. :(

      Lieben Gruß
      Anita

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  13. Wie gross ist denn dein Topf? LG Sonja

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    1. Hallo Sonja,

      mein Bräter ist ca. 40 x 25 cm groß.

      Viele Grüße
      Anita

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    2. Ah ok. Danke. Meiner ist etwa 30 x 25. Sollte ja auch gehen. Wird das Brot etwas höher :-)

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  14. Hallo,

    ich hab mal eine Frage. Du benutzt ja 800 Gramm Mehl, aber nur 1/2 TL Hefe. Langt das ? Weil bei der Trockenhefe steht ja 1 Päckchen ist für 500 Gramm Mehl. Liebe Grüsse

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    1. Hallo,

      ja das reicht! :) Durch die lange Gehzeit, brauchst Du nur ganz wenig Hefe.

      Lieben Gruß
      Anita

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