Kanadischer Möhrenkuchen oder der beste Canadian Carrot Cake

Hallo Ihr Süßen,

der Frühling ist da und einer meiner liebsten Kuchen im Frühjahr ist dieser supersaftige Möhrenkuchen. Dieser Kuchen ist schon lang hier zu finden, aber es lohnt sich einfach ihn noch einmal hervorzuholen und mit aktuellen Bildern zu versehen. Dieser Kuchen kommt bei mir einfach immer wieder auf den Tisch. Nicht ganz unschuldig daran ist Tobi, besser bekannt als *Der Kuchenbäcker*. Der liebe Tobi hat den Kuchen neulich erst nachgebacken und ihn dadurch wieder ganz präsent in mein Gedächnis und damit auch dirket wieder auf meinen Tisch geholt. Oh und er ist genauso lecker oder noch leckerer als ich ihn vom letzten Frühjahr und dem davor in Erinnerung hatte.



Seitdem ich vor 13 Jahren in Canada auf einem Bauernmark den *Carrot Cake mit Creamcheese-Frosting* gegessen habe, gehört der zu meinen allerliebsten Lieblingskuchen. Dieses Rezept kommt dem canadischen Cake schon sehr Nahe. Ich habe es etwas abgewandelt, damit es nicht ganz soo extrem süß wird wie dort, denn die Canadier lieben es ja immer extra sweet. ;) Und den Ingwer hab ich von einem anderen Rezept übernommen, dass mir empfohlen wurde. Ich finde das gibt nochmal eine extra besondere Note.


Zutaten:

Für den Teig:
  • 300 g Möhren
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 3 Eier
  • 200g Zucker
  • 200g Weizenmehl
  • 1/2 P. Backpulver
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 120 ml Sonnenblumenöl
Für das Frosting:
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 200 g Puderzucker
  • 120 g Frischkäse
  • 80 g Butter
  • optional Zuckerstreusel
Zubereitung: 

Die Möhren und den Ingwer schälen und fein reiben. Die Eier mit dem Zucker ca. 5 Minuten schlagen, bis die Masse hell und schaumig wird. Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Zimt, Salz, Öl, Möhren und Ingwer dazugeben und alles verrühren.



Eine Backform fetten und leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen.



Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad 45 Minuten backen. 



Den Kuchen aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen.



Für das Frosting die Zitrone heiss abwaschen und die Schale sehr fein abreiben. Den Puderzucker mit der Butter glatt rühren, dann den Frischkäse dazugeben und nur noch kurz unterrühren. Das ist wichtig, denn wenn der Frischkäse zu lange unter die Masse gerührt wird, leidet die Festigkeit. Die feingeriebene Schale unterheben.



Den abgekühlten Kuchen mit dem Frosting bestreichen. Je nach Wunsch noch mit Zuckerstreuseln dekorieren. Im Kühlschrank aufbewahren.



Über Nacht oder zumindest ein paar Stunden gut durchgezogen schmeckt er noch besser.



Genießen!


Kommentare:

  1. hallo :-)

    sag mal ...ob man den teig auch als muffinteig nutzen kann???

    sieht toll aus!!!!

    liebe grüße
    karin

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    1. Hallo und Dankeschön. :) Ich habs zwar noch nicht ausprobiert, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man auch Muffins darauf machen kann. Du musst nur die Backzeit etwas verkürzen, sonst sollte es kein Problem sein.

      Viel Spaß beim backen.

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  2. Mmmmh, der sieht sehr lecker aus!
    Mouth-watering, wie der Kanadier sagt, oder?

    Liebe Grüße,
    Sabine

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    1. Dankeschön, der schmeckt auch wirklich saftig und sehr gut. Ja genau :D, cooles Wort, oder? Passt aber auch genau zu diesem Kuchen. :)

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  3. Welchen Frischkäse nimmst du für diesen Kuchen?

    LG Christine

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    1. Hallo Christine,

      ich nehme Doppelrahmfrischkäse naturell. :)

      Viele Grüße
      Anita

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  4. Hallo! Ich hab zwei Fragen zu dem Rezept:
    Bäckst du mit Ober- & Unterhitze oder Umluft?
    Welchen Durchmesser hat deine Backform?
    Danke schon mal
    LG aus Erfurt

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    1. Hallo Britta,

      ich backe mit Ober/Unterhitze, Umluft geht aber auch. Diese Form hatte 26 cm. :)

      Viele Grüße
      Anita ★

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  5. Total lecker! Habe ihn zu Ostern jetzt ausprobiert und bin total begeistert! Super saftig! Backen wir jetzt öfter.... Danke für's Rezept! !!��
    Liebe grüße, bianca

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    1. Liebe Bianca,

      herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. Ich freue mich sehr, dass Dir der Kuchen geschmeckt hat.

      Viele Grüße
      Anita

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